Heiße Diskussionen um die Riester-Rente entbrannten nach dem Bericht des ARD-Magazin "Monitor". Es kam zu dem Fazit, dass selbst ein Durchschnittverdiener, der über 30 Jahre in die Rentenkasse einzahlt, keinen Nutzen von der Riester-Rente hat.
Hierbei gehen die Meinungen weit auseinander. Die Deutsche Rentenversicherung nannte diesen Bericht irreführend und auch das Bundesarbeitsministerium bezeichnete die Angaben in dem Bericht als verzerrt.
Recherchen von Monitor ergaben, dass in Beratungsgesprächen für die Riester-Rente der Eindruck erweckt wird, die Riester-Rente werde zusätzlich gezahlt. Doch wer sowenig gesetzliche Rente erhält, dass er staatliche Hilfe bekommt, dem wird der staatliche Zuschuss gekürzt, er bekommt diese Rente nicht zusätzlich oben drauf. Die Riester-Rente wird also, wie alle anderen Einkommen auf die gesetzlich verankerte Grundrente im Alter angerechnet..
Doch ist das jedem der eine Riester-Rente abgeschlossen hat auch bekannt?.
Wer von seiner gesetzlichen Rente nicht leben kann, bekommt Hilfe vom Staat. Seine private Vorsorge z.B. in Form der Riester-Rente gibt`s nicht zusätzlich, sondern der staatliche Zuschuss zum Lebensunterhalt wird gekürzt. In diesem Fall spart der Staat Kosten..
Die Deutsche Rentenversicherung ist der Meinung, man dürfe Geringverdienern nicht von der Riester-Rente abraten. Wer dies tue, bürde die Konsequenzen den Steuerzahlern auf..